Das Rudeltier-Wohlfühlpaket für Deinen Vierbeiner

Belohnen ohne Reue

hundwaageEgal ob Mensch oder Tier, die Ernährung ist immer ein zentrales, lebenswichtiges Thema. Gerade dann, wenn man seinen Hund neben den regelmäßigen Hauptmahlzeiten  auch mit Naschereien belohnt, gewinnt das Thema immer mehr an Bedeutung.

Um beim Einsatz von Belohnungen die richtige Balance zwischen Futter und Belohnungssnacks zu halten und für ein gutes Gewicht und gesunde Ernährung zu sorgen, helfen drei Tricks:

1. Regelmäßige Gewichtskontrolle

Die sicherste Kontrollmethode ist das regelmäßige Wiegen. Einen kleinen Hund kannst Du auf den Arm nehmen und Dich gemeinsam mit ihm auf die Personenwaage stellen, nachdem Du Dich zuvor alleine gewogen hast. Große Hunde können beim Tierarzt gewogen werden bzw. anhand des Rippentests kannst Du feststellen ob dein Hund übergewichtig ist. Hierbei werden die Rippen an den Seiten und am Brustkorb abgetastet, bei einem Hund mit Normalgewicht  sind die Rippen deutlich unter der Haut zu spüren. Wird der Hund von oben betrachtet, sollte die Taille deutlich sichtbar sein. Übergewicht äußert sich hingegen durch eine Fettschicht über den Rippen und am Bauch und eine wenig bis gar nicht abgesetzte Taille. Faustregel  beim Rippen-Test:  Sind die Rippen fühlbar, aber optisch nicht herausstechend hervorgetreten, dann ist das Gewicht des Hundes im Normalbereich.

2. Mehrere Mahlzeiten pro Tag

was-ist-uebergewicht-RCDie Angaben zur Futtermenge auf den Verpackungen sind nur Richtwerde. Die richtige Futtermenge ist von Hund zu Hund verschieden. Ausschlaggebend sind das Alter und der Stoffwechsel sowie der tägliche Energieverbrauch und der Energiegehalt des Futters.

Mehrere kleiner Mahlzeiten am Tag sind sinnvoller als die einmalige Fütterung der gesamten Menge. Belohnungen in Form von Leckerlis und Kauknochen, sind immer vom Hauptfutter abzuziehen, um Übergewicht vorzubeugen. Eben so sollte der Energiegehalt des Futter auf den Energieverbrauch des Hundes abgestimmt werden. Ältere Hunde haben weniger Bewegungsdrang als junge Hund, dementsprechend kann mit zunehmendem Alter die Futtermenge reduziert werden.

3. Bewegung

Ohne Bewegung funktioniert der beste Diätplan nicht, je mehr Bewegung, desto höher ist der Energieverbrauch. Durch Bewegung werden Muskeln aufgebaut, dadurch erhöht sich ebenfalls der Energieverbrauch.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten um seinen Hund fit zu halten z.B. Agility, mit dem Hund joggen (hält nicht nur den Hund fit)…

Bei alten Hunden ist es mit der Bewegung schon schwieriger, hier sind flotte Spaziergänge sinnvoll oder aber auch Training am Unterwasserlaufband.

Wenn Du unsicher bist wieviel oder welches Futter für Deinen Hund bzw. welche Form von Bewegung für Dich und Deinen Hund optimal ist, wende Dich an einen Ernährungs- bzw. FutterberaterIn.

Dein Vierbeiner wird es Dir danken!